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10.06.2020, 12:29 Uhr
Neubau der Sport- und Kulturhalle kommt voran
Generalplaner schlägt Variante C und Teilunterkellerung vor
Nach Vorstellung beim Runden Tisch und Beratung im Bau- und Haupt u. Finanzausschuss stimmen CDU und SPD für die Variante C Neubau und Teilunterkellerung des UG. Basierend darauf soll die Entwurfsplanung fortgesetzt werden.

Entgegen der ursprünglichen Annahme, dass eine Sanierung des Untergeschosses zu vertretbaren Kosten möglich ist, zeigte die Untersuchung des Planungsteams leider bisher unbekannte Mängel auf.
Zitat aus der DS 75-28: Es wurden diverse Schäden dokumentiert, viele davon sind bereits in der Fotodokumentation der Architekten (Loewer+Partner, 2020) aufgenommen worden
. Dies betrifft beispielsweise notwendige Ertüchtigungen der Brandschutzqualitäten der Raumabschlüsse (Decke und Wände im UG), statische Maßnahmen an Decken und Wänden wegen mangelhafter Betongüte bzw. –überdeckung, Ertüchtigungen des statischen Systems bei veränderten Lastannahmen aus dem Entwurf sowie bauphysikalische Maßnahmen hinsichtlich Abdichtung und Wärmedämmung.

Dadurch hätte sich der Sanierungsaufwand für das bestehende Kellergeschoss um 1,1 Mio. auf 2,5 Mio. erhöht. Deshalb hat das Planungsbüro 3 Varianten in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung zum Vergleich gestellt (siehe Foto unten):
B. Abruch und Neubau in bisheriger Größe
C. Abbruch und Neubau mit zusätzlichen Nutzungen wie Archiv und Umkleiden
D. Abbruch und Neubau bei Vollunterkellerung
Mit dem nun empfohlenen Abbruch und Neubau Szenarien B bis D besteht die Möglichkeit gemeinsam mit dem Runden Tisch Flächen im Raumprogramm UG für Vereinslager und Schießstände zu verändern und zu optimieren und ggf. Archiv und Nebenräume der Halle (Bsp. Umkleiden und Gerätelager) im neu zu planenden UG unterzubringen. Hierfür könnte wie in Szenario C dargestellt, die Kellerfläche vergrößert werden, sodass weitere Nutzflächen wirtschaftlich im UG geplant werden können.
Wie in der Wirtschaftlichkeitsberechnung Szenario C dargestellt, entspricht die vorgestellte Teilunterkellerung 120% der derzeitigen Kellerfläche von 100% bei geschätzten Kosten von 107,5% im Vergleich zu den bei einer Sanierung entstehenden Kosten. Aufgrund der Tatsache, dass beim Szenario C Flächen im UG angeordnet werden, die ursprünglich im Raumprogramm in den oberen Bereichen angesiedelt waren, werden die Kosten für die Herstellung der Flächen in den oberen Bereichen nicht entstehen. Eine Überschreitung der gesetzten Baukostenobergrenze von 17,1 Mio. wird durch die Verfolgung des Szenario C nicht erwartet.

Es zeigt sich gerade jetzt, dass die von der CDU eingebrachte Ausführungskonzeption mit Projektsteurer und Generalplaner die sichere Umsetzung des Projekts gewährleisten.

Die hier gezeigten Skizzen sind Entwürfe des Generalplaners Löwer und Partner, die vor allem auch die Vereinsvertreter des Runden Tisches überzeugt haben.

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